Kirchgemeinde Cazis
Oberdorf | Cazis 7408 | pfarramt-cazis@bluewin.ch

Wenn Du ein Schiff bauen willst, dann rufe nicht die Menschen zusammen, um Holz zu sammeln, Aufgaben zu verteilen und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre sie die Sehnsucht nach dem großen, weiten Meer.

~ Antoine de Saint-Exupéry, Pilot, Autor


Neue Bestimmungen ab 17. Oktober 2020



NEUE BESTIMUNGEN ZUR FEIER DER GOTTESDIENSTE Ab Samstag, 17. Oktober 2020, gilt im Kanton Graubünden in öffentlich zugänglichen Räumen, und damit auch in Kirchen und kirchlichen Versammlungsräumen, eine generelle Maskenpflicht. Es ist somit darauf zu achten, dass die Gläubigen in diesen Räumen stets Masken tragen. Das gilt auch für die kirchlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Gemäss Beschluss der Regierung des Kantons Graubünden sind jedoch „auftretende Personen” wie Künstler und Sportler von der Maskentragpflicht ausgenommen. Das gilt somit auch für kirchliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sofern sie einem Gottesdienst vorstehen und falls der Abstand von 1.5 Metern zu den Gläubigen eingehalten werden kann. Zum Zeichen der Solidarität mit den Gläubigen ist es aber ratsam, beim Ein- und Auszug aus der Kirche ebenfalls eine Maske zu tragen. Ebenfalls ist es angemessen, bei der Kommunionspendung die Maske zu tragen. Ich danke Ihnen für die Kenntnisnahme und grüsse Sie freundlich Dr. Martin Grichting Delegierter des Apostolischen Administrators des Bistums Chur Chur, 16. Oktober 2020

09:20
17.10.2020


Predigt zum 28. Sonntag A (10.-11.10.)



Hier die am Samstagabend und Sonntag gehaltene Predigt Eine gesegnete, gute Woche! Zu Jesaia 25, 6-10 - Kraftvolle Verheissungen: Sie kennen vielleicht den berühmten „Münchner im Himmel“: Der Tag ist aufgeteilt in Frohlocken und Halleluja-Singen und zwischendurch gibt’s Manna. Kurz ausgedrückt: ein langweiliger, fader Himmel, nicht erstrebenswert. Welch herrliches, kraftvolles Gegenbild haben wir da gerade in der Lesung gehört: das Festmahl für alle Völker am Ende der Zeiten! Wie heißt es so großartig? Ein Gelage mit feinsten Speisen und erlesenen Weinen! Das ist pralles Leben! Auf diesen Himmel kann ich mich freuen! Aber da haben wir noch andere, wunderbare Worte und Bilder vernommen, die wir uns anschauen sollten: Gott zerreißt die Hülle, die über allen Völkern liegt. Das kann ich auch auf mich persönlich beziehen! Wie vieles bleibt mir „verhüllt“! Ich verstehe mich selbst nicht immer. Die Menschen, die mir nahe sind, sind mir oft ein Rätsel. Ich will alles erkennen und verstehen und es gelingt mir nicht. Und dann erst die schrecklichen, globalen Konflikte, der Terror, der wie eine schreckliche Hülle auf den Völkern liegt. Wir halten an der Vision fest, dass Gott selbst dem ein Ende bereiten wird. Und dann steht da die tröstliche Aussage, dass der Herr den Tod für immer beseitigt und er selbst die Tränen von jedem Gesicht abwischt. So handelt der mütterlich zugewandte Gott. Welch bewegendes Bild! Was treibt mir alles die Tränen in die Augen – die Schmerzen, die ich aushalten muss, die Trauer um verstorbene Menschen, aber auch die Grenzen, die ich an und in mir selbst verspüre. Warum kann ich nicht großherziger sein? Warum sind manche Kräfte in mir so übermächtig? Warum streite ich immer wieder mit denen, die ich am meisten liebe? Das und vieles mehr treibt mir immer wieder die Tränen in die Augen und macht mich oft so hilflos. Und noch eine gewaltige Aussage finde ich in unserer Lesung: Er nimmt von seinem Volk die Schande hinweg. Auch hier möchte ich ganz persönlich fragen: Was ist denn meine Schande, meine Schuld, mein Vergehen, alles, was mich von Gott und den Mitmenschen trennt? – Alles, was ich am liebsten manchmal aus mir herausreißen möchte, was ich oft bereue und doch immer wieder tue. Und da sagt unser Text – und das finde ich geradezu atemberaubend: Das alles trennt mich nicht von Gott, das muss ich nicht selbst alles aufarbeiten, sondern: „Er nimmt die Schande hinweg“, ohne Vorleistung, ohne Vorbedingung! Ja, ich finde, wir haben da eine wunderbare Lesung gehört mit kraftvollen Bildern und Verheißungen. Und wenn der Prophet endet mit der Verheißung:„... Seht, da ist euer Gott“, so können wir hinzufügen: Seht, hier ist euer Gott. In Christus hat die Erfüllung dieser Verheißung schon mitten unter uns begonnen, wie der Same, der schon längst ausgesät ist.

16:47
11.10.2020


Kirche für Konzernverantwortung



Siehe auch unter "LINKS" (dort direkt anklicken möglich) https://www.kirchefuerkonzernverantwortung.ch

17:31
29.09.2020

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